Heidensterz
Urtypisch | 30 Minuten
- 1l Salzwasser
- 250g Heidenmehl (Buchweizenmehl)
- 30 - 50g Grammeln
- 100g Fett (mit Schmalz schmeckt es besonders gut)
Wie bei vielen traditionellen Rezepten hat jeder Koch und Köchin sein eigenes Geheimnis. Wir stellen zwei Arten der Zubereitung vor.
Dies ist eine Art der Zubereitung:
- Das Heidenmehl mit Schwung ins kochende Salzwasser hineinschütten, dass es einen großen Knödel bildet.
- 10 bis 15 Minuten kochen lassen, dann in der Mitte mit dem Kochlöffel vorsichtig ein Loch machen, damit das Wasser hindurchsiedet.
- Weitere 10 Minuten kochen und dann das überflüssige Wasser weggießen.
- Hierauf die Masse zu kleinen Bröckchen verrühren, das heiße Fett mit den Grammeln darüber gießen und eine Weile zugedeckt dünsten lassen.
- Fein verbröseln und mit heißen Grammeln bestreut anrichten.
Und hier die andere Art der Zubereitung:
- Mit Wasser und Mehl einen dickeren Omeletteteig bereiten, auf beiden Seiten in der Pfanne kurz backen, dann mit der Gabel zerkleinern, aufbröseln und zugedeckt ein wenig dünsten lassen.
- Vor dem Servieren mit heißen Grammeln bestreuen.
Sterz ist eine „urtypische“ Speise aus dem Burgenland und kann mit unterschiedlichen Basis-Zutaten zubereitet werden.
So ist der Heidensterz aus Buchweizenmehl und der Bohnensterz aus weißen Bohnen. Es gibt aber auch Mehl- oder Erdäpfelsterz.
